Wenn die Fenster wie jetzt vor Frost klirren, empfindet man besonders deutlich die energetischen Schwachstellen eines Gebäudes. Vergewissern können sich Eigenheimbesitzer mittels einer Thermografie-Aufnahme des Hauses. "Ein Wärmebild deckt Probleme durch undichte Fenster, Heizkörpernischen sowie ungedämmte Rollladenkästen oder einen schlechten energetischen Zustand von Gebäudedächern auf, indem eine Infrarot-Kamera bei Nachttemperaturen unter null Grad die Wärmestrahlung aller Bauteile dokumentiert und auf einem Bild farblich wiedergibt", erläutert Marlies Hopf von der Verbraucherzentrale Brandenburg.
Hausbesitzer sollten auf eine professionelle Ausführung mit einer Auflösung von mindestens 300 x 200 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit der Kamera unter 0,08 Grad Celsius achten. Erst dann entstehen aussagekräftige und detaillierte Aufnahmen. "Doch die Aufnahmen sind erst die halbe Miete", meint Energieprojektleiterin Hopf und rät: "Unsere Energieberater können anhand der vorliegenden Bilder objektbezogene Empfehlungen zur Wärmesanierung geben, so dass künftig Energieverluste vermieden werden."
Bei Fragen zu Thermografie-Aufnahmen, zu Sanierungsmaßnahmen oder Fördermöglichkeiten hilft die Energiesparberatung bei der Verbraucherzentrale. Dafür ist eine Terminvereinbarung erforderlich unter 018 – 809 802 400 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) oder in jeder Beratungsstelle.
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