Die Nutzung einer ausländischen Prepaidkarte kann sich bei längeren Auslandsaufenthalten oder für Vieltelefonierer lohnen. Der Urlauber umgeht bei Gesprächen innerhalb des Ferienlandes dann die teueren Roaming-Kosten und zahlt nichts für ankommende Gespräche. Dafür sind allerdings die Kosten für den deutschen Anrufer höher. Ein Vergleich der Roaming-Tarife mit den Tarifen der Prepaid-Karte zahlt sich aus. Vor allem im EU-Ausland sollte man darauf achten, dass die Kosten der Prepaidkarte nicht die Höchstpreise des EU-Eurotarifs übersteigen, den jede Mobilfunkfirma ihren Kunden anbieten muss. Diese betragen seit dem 1. Juli 2011 für abgehende Gespräche pro Minute - inklusive Mehrwertsteuer - kanpp 42 Cent (41,65 Cent) und für ankommende Anrufe sowie pro versendeter SMS gut 13 Cent (13,09 Cent).
Achtung:
Bei Prepaid-Handys ist die Nutzung einer anderen SIM-Karte in den ersten 24 Monaten in der Regel nicht möglich: Handy und SIM Karte sind über eine elektronische Verknüpfung (SIM Lock) mit einander verbunden. - Eine kostenpflichtige vorzeitige Entsperrung ist möglich.

