"Dass biologisch angebaute Produkte nicht immer klimafreundlich sind oder klimaschonende Mobilität nicht der Verzicht aufs Auto bedeutet, wissen selbst gut informierte und für Klimaschutz aufgeschlossene Verbraucher häufig nicht", erläuterte Frank Hildenbrandt von der Verbraucherzentrale Brandenburg e.V., der als Leiter des Klimateams für das Land Brandenburg zum Auftakt der bundesweit startenden
Klimaschutzinitiative zahlreiche Vertreter aus Verbänden und Politik zum "klimaschonenden" Frühstück eingeladen hatte. Neben der Ernährung bieten auch Themen wie Mobilität, täglicher Konsum sowie Geldanlagen Potenziale für den Klimaschutz. Im Dialog der anwesenden Gäste wurden das Projekt und erste Ideen für die Umsetzung im Land Brandenburg vorgestellt. "Wir wollen unsere Mitgliedernetzwerke, den direkten Verbraucherkontakt und unsere Beratungsstellenstruktur für den Klimaschutz in die Waagschale werfen", so Hildenbrandt weiter. Neben dem Deutschen Mieterbund, dem Verkehrsclub Deutschland und Germanwatch stehen auch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenverbände sowie der VerbraucherService im Katholischen Deutschen Frauenbund dem bundesweiten Projekt zur Seite.
Konkret werden Aktionen, Vorträge, Veranstaltungen, Ausstellungen und Beratungen den brandenburgischen Verbrauchern und Verbraucherinnen helfen, individuelle Bedürfnisse und ethische Ansprüche mit klimaschonenden Marktentscheidungen bei Mobilität, Ernährung, Konsum und Geldanlagen in Einklang zu bringen.
Das Bundesumweltministerium fördert den Aufbau der Verbraucherallianz für Klimaschutz als Projekt im Rahmen der Klimaschutzinitiative bis 2010 mit insgesamt 24,5 Millionen Euro.
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