Wenn es wärmer wird, genießen viele Brandenburger die Frühlingssonne bei Streifzügen durch Wiesen und Wälder. Vor allem bei Ausflügen in den Süden Deutschlands sollte man jedoch vor Zecken auf der Hut sein, die mit ihrem Biss Infektionen auslösen können. Brandenburg selbst gilt nicht als besonderes Verbreitungsgebiet, lediglich in der Uckermark sowie in Oder-Spree, Dahme-Spreewald und Oberspreewald-Lausitz traten nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bereits Einzelfälle auf.
Wer aber Ausflüge in südlichere Risikogebiete unternimmt und dort im Unterholz unterwegs ist, sollte durch festes Schuhwerk und körperbedeckende Bekleidung möglichst wenig Angriffsfläche für die kleinen Vampire bieten und sich mit Insektenabwehrmittel "präparieren". Für Senioren oder andere Menschen mit geschwächten Abwehrkräften, die in betroffenen Regionen wandern gehen wollen, kann eine Impfung sinnvoll sein. Ansonsten gilt: Keine Panik, aber "im Falle eines Falles" die Zecke schnell und sachgerecht entfernen! Wie man das genau macht, welche Möglichkeiten der Vorbeugung es gibt und was passieren kann, wenn man all das unterlässt, darüber informieren die Verbraucherzentralen im Heftchen "Zecken – Schutzmaßnahmen gegen die kleinen Vampire" (6 Seiten A4), das zum Preis von 1,30 Euro in jeder Verbraucherberatungsstelle des Landes abgeholt werden kann.
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