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Nanotechnologie: Im Reich des Winzigen

Die Vorsilbe "nano" - abgeleitet vom griechischen "Nanos" (der Zwerg), steht für eine Größe von einem Milliardstel, also in Verbindung zum Beispiel mit "Meter" für ein Milliardstel Meter. Mit Objekten von dieser unvorstellbaren Winzigkeit wird in der Nano-Welt gearbeitet. Dabei handelt es sich jedoch um keine einheitliche Technologie, sondern um zahlreiche unterschiedliche Technologien mit einer schon längeren Geschichte.

Foto_Nanotechnologie in der Medizintechnik
Nanoteilchen: Medikamentenfähre zu Geschwulsten

Die Nano-Anwendungen sorgen vor allem für Furore, weil sie für sehr viele verschiedene Gebiete geeignet scheinen. Bereits heute finden sich auf dem Markt um die 800 Verbraucherprodukte. Welche Risiken für Mensch und Umwelt von den winzigen Partikeln ausgehen, hängt von der Art des Kontakts ab. Aus Sicht der Verbraucher- und Umweltverbände ist der bisherige Schutz völlig unzureichend. Deshalb haben die Organisationen einen Forderungskatalog erstellt, der zum Beispiel eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht vorsieht. Umso wichtiger ist dieser Hinweis, als besorgte Verbraucher selbst derzeit kaum taugliche Informationen über einzelne Produkte finden können. Bis zu gesetzlichen Vorgaben, die Orientierung bieten, ist es daher ratsam, einige Verhaltenstipps zu beherzigen.


Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Brandenburg e.V., Templiner Straße 21, 14473 Potsdam
Sie finden es im Internet unter: http://www.vzb.de/link557811A.html