Juristin Sabine Fischer-Volk von der Verbraucherzentrale Brandenburg rät: "Lassen Sie im Zweifel am besten die Finger von solchen Gewinnversprechen - leisten Sie keine Vorkasse für angebliche Bearbeitungskosten und rufen Sie keine teuren Servicenummern an!" In einem Faltblatt, das in allen Beratungsstellen kostenlos abgeholt werden kann, gibt es detaillierte Hinweise zum Thema Gewinnversprechen. Als Indizien für dubiose Angebote werden hier zum Beispiel eine Postfachadresse statt einer "richtigen" Anschrift mit Straßenangabe oder auch Werben für weitere Auskünfte unter einer Mehrwertdienste-Rufnummer wie 0900-*** genannt. "Grundsätzlich sollte man nur dann etwas kaufen, wenn man das wirklich selbst möchte und das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ruhe vergleichen kann", empfiehlt die Verbraucherschützerin und unterstreicht: "Zuvor sollten weder persönliche Daten wie Kontoverbindungen noch Geld leichtfertig herausgegeben oder überwiesen werden."
Individuellen Rat erhalten Betroffene
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