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Spargel

In fast allen Bundesländern wird Spargel mehrjährig angebaut. Das Gros wächst in Niedersachsen auf einem Viertel der gesamten hiesigen Anbaufläche. Spargelpflanzen können von einer ganzen Reihe an Schädlingen befallen werden, und der Kampf gegen Unkraut erfolgt in der Regel mit chemischem Mitteln.

Da die Stangen aber ähnlich wie bei Kartoffeln und Möhren geschützt in der Erde liegen, ist Spargel nur geringfügig mit Rückständen belastet. In nur ca. 12 Prozent der Proben wurden Rückstände nachgewiesen. Der mittlere Gehalt pro Probe lag damit bei 0,0014 Milligramm je Kilogramm. In Vergleich der Länder ist deutsche Spargel noch geringer belastet als Spargel aus anderen Ländern.


Abbildung 1:
Rückstandssituation bei konventionell erzeugtem Spargel im Jahr 2010

Grafik zu Rückständen im Spargel



Tabelle 1:
Konventionell erzeugter Spargel 2010 - Übersicht über alle Proben

Herkunft Proben-
zahl
ohne Nach-
weis (%)
Proben < Höchst-
gehalt (%)
Proben > Höchst-
gehalt (%)
Mittlere Anzahl Pestizide je Probe Mittlerer Pestizid-
gehalt (mg/kg)
je Probe
Mittlere ARFD-Aus-
schöpfung(%) Probe
Deutschland 142 88,0 9,9 2,1 0,1 0,0 0
Peru 23 47,8 52,2 0,0 0,7 0,0 0
Spanien 8 62,5 37,5 0,0 0,5 0,0 0
Griechenland 2 100,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0
Italien 1 0,0 100,0 0,0 1,0 0,0 0
Marokko 1 100,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0




Abbildung 2:
Rückstandssituation nach Herkunft im Vergleich (3 Merkmale)


Grafik zur Rückstandssituation bei konventionell produziertem Spargel nach Herkunftsländern (Vergleich anhand von drei Parametern)



Die Grafiken und Daten basieren auf Einzeldaten der Lebensmittelüberwachung der Länder Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt.



Dieses Dokument ist aus dem Internet-Auftritt der
Verbraucherzentrale Brandenburg e.V., Templiner Straße 21, 14473 Potsdam
Sie finden es im Internet unter: http://www.vzb.de/link618901A.html