Die Hoffnung der Verbraucherschützer, mit der Aktion die Aufmerksamkeit des Handels stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen zu lenken, ist also offenbar aufgegangen. Bereits 2007 hatten Seniorinnen und Senioren in bundesweiten Veranstaltungen der Verbraucherzentralen bemängelt, dass auf ihre Situation zuwenig Rücksicht genommen werde. Zu den zehn häufigsten Kritikpunkten startete die Verbraucherzentrale Brandenburg daraufhin eine Umfrage in ihren Beratungsstellen und im Internet, mit der sie Kunden wie Händler zu einer Bewertung "ihres Marktes" aufforderte.
Zum Jahresende 2009 hatten 245 Verbraucher insgesamt 136 Märkte in 47 Orten eingeschätzt; auch 8 Händler stellten sich mit einer Selbsteinschät-zung der Kritik.
Und so sah das Ranking der erfüllten und nicht erfüllten Kriterien im Land Brandenburg konkret aus: siehe Anhang
Insgesamt konnten die Beteiligten die zehn Fragen 1301 Mal positiv beantworten – dem steht 1179 Mal ein Nein gegenüber. "Natürlich kann uns eine nur 50-prozentige Erfüllung spezieller Seniorenwünsche nicht zufrieden stellen, aber wir werden den Händlern die Ergebnisse zur Verfügung stellen und sie zu weiteren Verbesserungen auffordern", kündigt Dahme an und ergänzt: "Auch Seniorenbeiräte und unsere Mitgliedsverbände Volkssolidarität und Arbeiterwohlfahrt können mit diesen konkreten Anhaltspunkten vor Ort nachhaken." Noch bis Ende Februar kann jeder Interessierte im Internet unter
www.seniorengerechter-supermarkt.de sortiert nach Orten und Märkten vergleichen, wie die Verkaufsstätten in der eigenen Region abgeschnitten haben. Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

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