Der Aufenthalt in einer Dachgeschosswohnung kann in der gegenwärtigen Hitze zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Da beim üblichen Dach aus einem Holzbalkengerippe mit Dämmstoff dazwischen schwere Materialien wie Mauerwerk oder Beton fehlen, überhitzen sich solche Wohnräume schneller als Wohnungen mit massiven Außenwänden. Deshalb sollten Wohneigentümer sich beim Ausbau von Dachgeschossen an die Faustformel halten: Was im Winter vor Kälte schützt, hilft auch im Sommer gegen zu große Wärme. "Wenn Materialien mit geringem Wärmedurchgangskoeffizienten als Dämmmaterial eingesetzt werden, kann die Temperatur in Dachgeschosswohnungen auch an heißen Sommertagen im erträglichen Bereich gehalten werden", rät Energieberater Ulrich Kleemann von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Die während des Tages in der Dämmung gespeicherte Wärme lüftet man dann nachts oder am frühen Morgen hinaus, so dass die Wärmespeicherkapazität täglich erneuert wird.
Worauf man bei der Planung eines Dachgeschosses und bei der Auswahl der Materialien sonst noch achten solle, erläutern die unabhängigen Energieexperten gern in einem persönlichen Beratungsgespräch nach Terminvereinbarung. Zu dringenden Fragen rund um Kühlung und sommerlichen Wärmeschutz beraten die Verbraucherschützer auch telefonisch unter 09001-"Energie" oder 09001-26 27 443 (14 ct/min aus dem deutschen Festnetz, mobil abweichend); hier können Verbraucher auch einen Beratungstermin für die persönliche Beratung in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbaren.
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