- Der angebotene neue Preis wird stillschweigend akzeptiert und der bisherige Vertrag läuft weiter, bis eine Seite ihn kündigt. Eine Preisgarantie gibt es nicht, aber man kann jederzeit innerhalb der vertraglichen Kündigungsfrist zu einem anderen Stromanbieter wechseln.
- in den Verbraucherberatungsstellen -
Terminvereinbarung unter 01805 / 00 40 49 jeden Mo bis Fr von 9 bis 16 Uhr (14 ct/min a. d. dt. Festnetz, mobil max. 42 ct/min) - sowie
- am Beratungstelefon unter 09001 / 775 770 jeden Mo bis Fr von 9 bis 18 Uhr (1 €/min a. d. dt. Festnetz, mobil abweichend).
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
- Der neue Vertrag wird schriftlich bestätigt. Der höhere Strompreis gilt bis zum 31.12.2012 verbindlich. Beide Seiten können frühestens zum Ablauf des Vertrages kündigen. Falls keine Kündigung erfolgt, läuft der Vertrag weiter, der Preis kann sich dann aber nach Ankündigung ändern.
- Man wechselt zu einem anderen Anbieter. Informationen zu vertraglichen Vereinbarungen und Preisvergleiche bieten alle Beratungsstellen und Energieberatungsstützpunkte der Verbraucherzentrale Brandenburg sowie Internetportale wie www.verivox.de , www.tarifvergleich.de , www.toptarife.de oder www.wer-ist-billiger.de.
Doch Vorsicht, auch hier gibt es Schwarze Schafe: Auf Grund aktueller Beschwerden warnt die Verbraucherzentrale vor unsauberen Geschäftspraktiken des Vergleichsportals www.preisvergleich.de. Wer seinen Stromanbieter mit Hilfe dieses Tarifrechners wechseln will, erkennt erst in der zusammenfassenden Datendarstellung, dass der Anbieter eine Servicepauschale von 49 Euro für den Anbieterwechsel berechnet; an anderer Stelle wird einfach ein "Urlaubsgeld" von 50 Euro in den Strompreisvergleich eingerechnet, das man aber nur bei einer Reisebuchung über dieses Portal erhält. Auf beides wird nicht klar hingewiesen.
Verbraucherschützer Müller rät deshalb: "Wer den Stromversorger mit Hilfe eines Online-Vergleichs wechseln möchte, sollte sich unter www.vzb.de über Wissenswertes informieren und mehrere Portale nutzen!"
Individuellen Rat erhalten Betroffene
