Die Siegerteams aus dem Bereich der weiterführenden Schulen sind:
- 1) Oberschule "Otto Tschirch" aus Brandenburg a. d. Havel: Die AG Schülercafé, die WAT-Lehrer sowie die Kunst-AG der Schule fertigten mit Hilfe des Hausmeisters, der Informatik-AG und anderen Lehrern schalldämmende Wandelemente und Plakate an, erstellten wechselnde Tischdekorationen und brachten Farbe in den Raum. Die so entstandene "Oase" dient künftig auch als Ausstellungsort künstlerischer Arbeiten der Schüler und schuf ein richtiges "Wohlfühlklima".
- 2) Die Oberschule Wittenberge erhielt wegen eines äußerst knappen Wettbewerbsausgangs einen Sonderpreis, Schüler verschiedener Jahrgangsstufen entwickelten Ideen für die Ausgestaltung ihrer unattraktiven kühlen Mensa. Mit dem Kunstlehrer stellten sie schließlich einen Wandfries aus Ton zum Thema "Unterwasserwelt" her und organisierten externe Unterstützung, um Akustik und Mobiliar des Raumes zu verschönern. Nun kann die neue Mensa sogar für Konzerte, Zeugnisausgaben oder Projektpräsentationen genutzt werden. Eine Schülerumfrage zu Essgewohnheiten und Angebot führte über den Wunsch nach einer gesunden Frühstücksversorgung zur Gründung einer Schülerfirma.
- 3) Eine Schülerarbeitsgruppe unter der Anleitung der Kunstlehrerin veranstaltete mit Unterstützung einer Mutter und des Elternfördervereins einen schulinternen Ideenwettbewerb, bei dem sich der Entwurf eines Wandfrieses durchsetzte. Wöchentlich arbeitete die Kunst-AG am "appetitlichen" Stillleben, das nun komplettiert durch Wand- und Fußbodenfarbe eine freundliche und einladende Atmosphäre schafft. Dieser Schule wird Bildungsministerin Martina Münch die Siegerurkunde am 18. April überbringen und sich das Ergebnis vor Ort ansehen.
Den Wettbewerb "Wir machen unsere Mensa attraktiver" hatte die Verbraucherzentrale Brandenburg im Oktober 2010 unter der gemeinsamen Schirmherrschaft der Ministerien für Verbraucherschutz und für Bildung ins Leben gerufen. Im Vorfeld ergab eine landesweite Umfrage, dass viele Schüler und Lehrer wegen der "Bahnhofsatmosphäre" in ihrer Schulmensa nicht regelmäßig essen gehen. Die entwickelten Ideen, die nach der Preisverleihung vorgestellt wurden und im Internet unter www.vzb.de/schulwettbewerb beschrieben sind, sollen bei anderen Schulen den "Appetit" aufs Nachmachen anregen.
Umso erfreulicher war eine kleine Überraschung, die im Rahmen der Preisverleihung in Potsdam verkündet werden konnte: Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg greift mit Unterstützung der AOK Nordost die Wettbewerbsidee der Verbraucherzentrale auf und führt den Wettbewerb in die zweite Runde. Auch 2011 sind Schulen herzlich eingeladen, sich mit Fantasie und Elan für die Steigerung der Akzeptanz des Essens in der Schule zu engagieren und belohnen zu lassen!
Individuellen Rat zu gesunder Ernährung und Lebensmitteln erhalten interessierte Verbraucher
Terminvereinbarung unter 01805 / 00 40 49 jeden Mo bis Fr von 9 bis 16 Uhr (14 ct/min a. d. dt. Festnetz, mobil max. 42 ct/min) sowie
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