"Die Beratungsangebote werden längst nicht nur von Verbrauchern aus der direkten Grenzregion, sondern aus der gesamten Bundesrepublik in Anspruch genommen", berichtet Leiterin Katarzyna Trietz. Bei polnischen Verbrauchern hat die Beratungsnachfrage zur Reklamation und Vertragsabwicklung in Deutschland stark zugenommen. Schwerpunkte sind hierbei Fragen zum Reiserecht, Online-shopping und zum Gebrauchtwagenkauf. Jährlich werden durchschnittlich knapp 2500 Anfragen von Verbrauchern rund um das Thema "Einkauf und Dienstleistun-gen im Nachbarland" beantwortet.
"Mittlerweile bieten wir Verbrauchern darüber hinaus einen weiteren kostenlosen Service in Form von Informationsbroschüren und Flyern an", so die Juristin.
Auf der Internetseite des Zentrums http://www.konsument-info.eu/de/ sind zudem Preisvergleiche von ausgewählten Produkten und Dienstleistungen aus der Grenzregion zu finden. Fachkonferenzen sowie Vorträge an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zu ausgewählten Verbraucherthemen in der Grenzregion runden das vielfältige Angebot ab. Das Deutsch-Polnische Verbraucherinformationszentrum wird als Gemeinschaftsprojekt der Verbraucherzentrale Brandenburg und der polnischen Verbraucherschutzorganisation Federacja Konsumentów aus Mitteln des EU-Förderprogramms Interreg IVa mitfinanziert. Beide Partner streben derzeit die Verfestigung des Angebots auch über die Programmlaufzeit hinaus an. Dabei erfahren sie eine starke Unterstützung durch das Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg. Einen zusätzlichen Beitrag zur Unterstützung der grenzüberschreitenden Verbraucherberatung soll der kürzlich gegründete Förderverein leisten.
Die Mitarbeiter des Deutsch–Polnischen Verbraucherinformationszentrums beraten in Frankfurt (Oder), Karl-Marx-Straße 7, immer dienstags und donnerstags von 10 – 13 und 14 – 18 Uhr, an anderen Tagen auch nach vorheriger Terminver-einbarung. Telefonisch sind sie unter 0335 – 500 80 650, per E-Mail unter konsument@vzb.de, erreichbar.
Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.
